Aufruf: Teilen Sie dem Ministerium Ihre Bedenken mit

Die aktuelle Korridorstudie Mittelrhein für den Abschnitt Frankfurt Mannheim belastet uns wesentlich mehr mit Güterzügen.

Nähere Informationen unter http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/korridor-mittelrhein.html?linkToOverview=js

Bis zum 8. Mai können und sollten Sie Bedenken, Anregungen und Kritik gegen die Korridor Studio einbringen.

Die Bürgerinitiative „Mensch vor Verkehr e.V.“ hat für Sie einen Text vorbereitet den Sie per Mail oder auch per Postan das Bundesverkehrsministerium senden können.
Folgende eMail-Adresse: mittelrheinstudie@bmvi.bund.de


Wenn Sie das Formular auf der rechten Seite ausfüllen  wird automatisch eine Email erzeugt.

 

Sollten Sie per Post versenden wollen, bitte an folgende Adresse:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Herrn Minister Alexander Dobrindt
Invalidenstr. 44
10115  B E R L I N

Um dem Minister Ihre Bedenken mitzuteilen können Sie hier Ihren Namen, ihre Email und Ihre Adresse hinterlassen. Dadurch erhält der Minister eine Email mit dem untenstehenden Text und Ihrer Unterschrift.

 
 

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

 

als an unserem Lebensraum interessierte/r Bürger/in möchte ich mich zu der auf Ihrer Webseite veröffentlichten Korridorstudie wie folgt äußern:

 

1.       Ich hätte mir gewünscht, dass diese Studie nicht nur in elektronischer Form zur Verfügung steht, sondern auch im Rahmen von Infoveranstaltungen in den betroffenen Kommunen präsentiert wird.

2.       Außerdem ist es nicht deutlich ersichtlich, wer für die Region Südhessen Ansprechpartner in diesem Projekt ist. Bitten benennen Sie uns welche.

3.       Für uns Bürger sind die Auswirkungen von besonderer Wichtigkeit, weil es ein Jahrhundertprojekt ist und den Lebensraum für viele Jahrzehnte gravierend verändert.

4.       Die Thematik: "DB Neubaustrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar" wird im Kreis Bergstraße schon seit den ersten Veröffentlichungen vor 15 Jahren von den betroffenen Bürgern, besonders auch von den Kommunen Lorsch und Einhausen und vom Kreistag mit Sitz in Heppenheim bearbeitet.

5.       Aus der Presse habe ich erfahren, dass der Arbeitskreis „Eisenbahntrassenführung auf Bergsträßer Gemarkungen“ (geleitet von Landrat Matthias Wilkes) hierzu entsprechende Positionspapiere verfasst hat, die ich als Bürger/in unterstütze.

a.       Dabei geht es um eine Alternativstrecke zur Entlastung der Personennahverkehrsstrecken, gem. Positionspapier eine linksrheinische Güterverkehrsstrecke (in der Studie behandelt) von Köln nach Karlsruhe. Diese Lösung stellt für mich die vorteilhafteste Variante dar, auch im Hinblick auf die lärmgeplagten Anwohner im Mittelrheintal. Deshalb bitte ich Sie, diese Streckenführung weiter zu verfolgen.

b.      Sollte trotz allem eine NBS an der A67 von Frankfurt nach Mannheim umgesetzt werden, dann gem. Positionspapier und Beschlüsse der Kommunen Lorsch und Einhausen und dem Kreistag Kreis Bergstraße nur mit einem langen bergmännisch gebauten Tunnel von Bensheim OT Langwaden bis südlich der Raststätte Lorsch. Eine Machbarkeitsstudie hierzu existiert und kann jederzeit vom Verein Mensch vor Verkehr e.V.  zur Verfügung gestellt werden. Es ist bald Baubeginn für den Bahntunnel bei Rastatt. Fachleute erklärten, die Tunnelbohrmaschinen könnte man anschließend auch bei einem Tunnelbau in der  Region Südhessen, mit vergleichbaren geologischen Voraussetzungen, zum Einsatz bringen.

6.       Lärmschutz steht neben dem Umweltschutz bei mir an erster Stelle. Es ist für mich nicht vorstellbar, dass bei einer oberirdischen NBS die Bürger ausreichend vor Lärm geschützt sind, zumal eine hohe Güterverkehrsfrequenz in der Nacht geplant ist (d.h. wenn lt. Studie bis 160 Güterzüge in der Nacht fahren sollen).

7.       Die Verkehrsströme, die durch den Kreis Bergstraße zwischen Odenwald und Rhein fließen, belasten Mensch und Natur bereits sehr (A67/A5/B47/Fluglärm), deshalb ist eine zusätzliche Belastung abzulehnen.

8.       In der Region Südhessen, besonders entlang der Vorzugsvariante der Bahn (entlang der A67) gibt es zahlreiche FFH-Gebiete und Naturdenkmäler. Deshalb ist im Raumordnungsverfahren eine Variante entlang der A5 (Abschnitt südlich von Darmstadt) als raumverträglicher bewertet. Diese  scheint in der Studie nicht berücksichtigt zu sein.

 

Meine Forderung: Schonen Sie Natur, Mensch und Umwelt !

Es lohnt sich, bei einem solchen Jahrhundertbauwerk mehr Geld zu investieren und nach optimalen Lösungen für Mensch, Tier und Natur zu suchen.

 

Mit freundlichen Grüßen



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